Das Institut für Körperkunst © Body-Artist 2012 Unser Programm Piercing / Ohr Tragus-Piercing: Das Tragus-Piercing befindet sich in dem Knorpel direkt vor dem Gehörgang. Er gehört aber zu den riskanteren Piercings, da vor dem Knorpel ein wichtiger Nerv entlang läuft. Snug-Piercing: Das Snug-Piercing befindet sich in der inneren Knorpelauswölbung parallel zur Ohrkante und ist nur möglich, wenn es die Anatomie der Ohrmuschel zulässt. Rook-Piercing: Das Rook-Piercing läuft senkrecht durch die Knorpelfalte des Antihelix. Da an dieser Stelle die Knorpelstruktur sehr dicht ist, zählt das Rook-Piercing mit zu den schmerzhaftesten. Industrial-Piercing: Bei einem Industrial werden zwei sich gegenüberliegende Stellen am oberen Ohrrand durchstochen. Durch diese zwei Helix- Piercings wird dann ein langer Barbel getragen. Anti-Helix-Piercing: Das Anti-Helix-Piercing wird am oberen Ohrrand waagerecht durch das hintere Knorpelgewebe des Ohres (Richtung Hinterkopf) gestochen. Es liegt sozusagen entgegengesetzt zum Helix-Piercing. Inner Conch-Piercing: Das Inner Conch-Piercing sitzt in der Mulde der inneren Ohrmuschel. Lobe-Piercing: Als Lobe-Piercing wird das klassische Ohrloch bezeichnet, also ein Piercing durch das Ohrläppchen. Es liegt am äußeren Ohrrand bis das Knorpelgewebe beginnt und geht dann in das Helix-Piercing über. Anstelle eines gewöhnlichen Ohrrings, kann jedoch auch hier ein Piercingschmuck durch den Stichkanal eingesetzt werden. Helix-Piercing: Das Helix-Piercing wird durch das Knorpelgewebe am oberen Ohrrand (Helixknorpel) gestochen. Wie bei allen Piercings durch Knorpelgewebe, kann die komplette Verheilung länger dauern, als beispielsweise beim Lobe Piercing im Ohrläppchen. Outer Conch-Piercing: Wie der Name schon sagt, befindet sich das Outer Conch -im Gegensatz zum Inner Conch - im äußeren Teil der Ohrmuschel. Oft wird es mit dem Helix-Piercing verwechselt, welches jedoch weiter oben gestochen wird. Anti-Tragus-Piercing: Das Anti-Tragus-Piercing sitzt in dem unteren Knorpelfortsatz der Ohrmuschel direkt über dem Ohrläppchen. Wird dieses Piercing mit einer Nadel gestochen, kann es zu großen Druckschmerzen kommen.