Das Institut für Körperkunst
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Unser Programm
Piercing / Gesicht
Cheek-Piercing (Wangenpiercing):
Es befindet sich, wie der Name schon sagt, in der Wange. Häufig an der Stelle eines Grübchens. Dieses Piercing ist nicht ganz
ungefährlich, da in diesem Bereich des Gesichts viele wichtige Arterien und Nervenbahnen verlaufen. man muss mit einer sehr
starken Schwellung des Bereiches um das Piercing rechnen.
Bridge-Piercing:
Der Stichkanal des Bridge-Piercings verläuft horizontal zwischen den Augen in der Hautfalte über dem Nasenbein. Damit das
Piercing gerade verläuft, muss die Platzierung sehr genau erfolgen. Außerdem darf das Blickfeld nicht behindert werden. Beim
Bridge-Piercing können unter Umständen wichtige Nervenbahnen gestört werden, weswegen man gut überlegen sollte, ob man
dieses Risiko auch eingehen möchte.
Lippenbändchenpiercing:
Als Lippenbändchenpiercing bezeichnet man meistens ein Piercing, dass in dem Lippenband, welches die Oberlippe in der Mitte
mit dem Zahnfleisch verbindet, sitzt. Da das Lippenbändchen sehr dünn ist und aus Schleimhautgewebe besteht treten meist
keine Komplikationen während der Heilung auf.
Labret-Piercing:
So wird ein horizontal gestochenes Piercing im Bereich der Unterlippe bezeichnet. Das
Labret kann sowohl zentral in der Mitte der Unterlippe eingesetzt werden, als auch
seitlich versetzt. Außerdem können mehrere Piercings symmetrisch oder seitlich zu einem
Paar angeordnet werden.
Augenbrauenpiercing:
Es wird vertikal am äußeren Drittel der Augenbraue gestochen, kann aber auch horizontal verlaufen. Es können mehrere
Piercings hintereinander eingesetzt werden. dadurch das der Stichkanal nicht tief in der Haut sitzt ist er von sehr wenig
Gewebe umgeben und das Piercen verläuft relativ schmerzfrei.
Anti-Augenbrauenpiercing (Tear, Teardrop, Upper Cheek):
Diese Art des Piercings sitzt unterhalb des Auges, über dem Wangenknochen, und zählt zu den sogenannten
Oberflächenpiercings. Auf Grund dessen, kann es zum Rauswachsen neigen, was Narben nach sich ziehen kann.
Nostril-Piercing:
Das Nostril-Piercing ist wohl das häufigste Piercing in der Nase. Es befindet sich im Nasenflügel. Es können auch mehrere oder
beidseitig getragen werden. Oft bieten Juweliere das Schießen mit einer Ohrlochpistole an, was jedoch verboten wurde, da
dabei das Gewebe einreißen kann.
Medusa-Piercing:
Es wird mittig in der Hautfalte zwischen Nase und Oberlippe gestochen. Im Bereich der Lippen wird das Stechen dieses
Piercings als besonders schmerzhaft empfunden. Auf jeden Fall sollte nach dem Abheilen ein kürzerer Stecker eingesetzt
werden, um Schädigung der Zähne und des Zahnfleisches zu verringern.
Madonna-Piercing:
Es sitzt über der Oberlippe. Da es dort den Eindruck eines Schönheitsfleckes erweckt, bezeichnet man es auch als Chrome
Crawford-, Marilyn- oder Monroe-Piercing. Da das Piercing durch Muskelgewebe gestochen wird, kann es zu einer größeren
Schwellung kommen als in anderen Bereichen des Gesichtes.
Septum:
Es wird am unteren Ende der Nasenscheidewand durch das dortige Mischgewebe aus Haut und Knorpel gestochen. Da diese
Stelle sehr uneben ist, ist es schwierig das Piercing gerade zu stechen. Der Schmerz ist am geringsten, wenn der Stichkanal nur
durch das dünne Häutchen der Nasenscheidewand verläuft, sodass kein Knorpel getroffen wird. Besonders zu beachten ist beim
Septum die Hygiene während Erkältungen und Schnupfen.
Zungenpiercing:
Das Zungenpiercing wird für gewöhnlich vertikal mittig durch die Zunge gestochen. Beim Stechen muss darauf geachtet werden,
dass das Zungenbändchen nicht verletzt wird und der Stecker so gesetzt, dass er die Zähne nicht beschädigen kann.
Zungenbändchen:
Das Zungenbändchenpiercing wird durch das dünne Häutschen gestochen, an dem der untere, mittlere Teil der Zunge mit dem
Boden der Mundhöhle verwachsen ist. Allerdings ist es nicht bei jedem mögich, da das Zungenbändchen bei manchen eingerissen
oder nicht ausreichend ausgeprägt ist.